Berlin

Willkommen in der mobilen Arztpraxis in Berlin.

Der Medibus mit kostenloser medizinischer Erstversorgung.

Das Gesundheitsamt Charlottenburg-Wilmersdorf bietet in diesem Bus Impfungen an, die von der Ständigen Impfkommission für Deutschland empfohlen werden.

Wer das Impfangebot nutzen möchte oder Fragen zu Impfungen hat, kann sich über die E-Mail: health-prevention@charlottenburg-wilmersdorf.de an uns wenden oder gleich das Team im Bus ansprechen.

Informationen zu den Impfungen, die im Bus angeboten werden:

Impfinfo MMR (ukrainisch)

Impfinfo MMR (russisch)

Impfinfo Tdap-IPV (ukrainisch)

Impfinfo Tdap-IPV (russisch)

Weitere Informationen zu Impfungen

Im Bus werden keine COVID-Impfungen angeboten.


Stationen

Mittwoch 05.10.22
Rhinstraße 127, 10315 Berlin

Donnerstag 06.10.22
Albert-Kuntz-Straße 63, 12627 Berlin

Mittwoch 12.10.22
Hausvaterweg 21, 13057 Berlin

Donnerstag 13.10.22
Blumberger Damm 163-165, 12685 Berlin

Mittwoch 19.10.22
(Einsatz 15-19 Uhr) Dingolfinger Straße 3-5a, 12683 Berlin

Donnerstag 20.10.22
Alfred-Randt-Straße 19, 12559 Berlin

Mittwoch 26.10.22
Blumberger Damm 163-165, 12685 Berlin

Donnerstag 27.10.22
Dingolfinger Straße 3-5a, 12683 Berlin


2 Initiativen – 1 Mission. Der Medibus wird von verschiedenen Organisationen gesteuert.

Moving. Clinic: Mobile Medizinische Versorgung für Geflüchtete

U-Aid e. V. – Ärzte der Welt e. V. – Charité

Seit dem Angriffskrieg in der Ukraine im Februar 2022 ist die Zahl der Schutzsuchenden in Berlin und Umgebung stark angestiegen. Zwar ist die medizinische Versorgung Kriegsgeflüchteter aus der Ukraine in Berlin theoretisch geregelt: Sie erhalten seit dem 1. Juni 2022 Gesundheitsleistungen wie gesetzlich Versicherte. Trotzdem kommt es aus unterschiedlichen Gründen zu Lücken in der medizinischen Versorgung. Zu den Ursachen gehören Überlastung der Aufnahmestrukturen und Ämter, Wartezeiten für Termine und Dokumentenausstellung, fehlende Information und Orientierung im deutschen Rechts- und Gesundheitssystem, generellen Engpässen in der fachärztlichen Versorgung von Frauen und Kindern sowie Sprachbarrieren. Zudem führt die aktuelle Mehrbelastung des Gesundheits- und Asylsystems auch dazu, dass Geflüchtete aus anderen Ländern schlechter versorgt sind als zuvor.

Medizinstudierende des studentischen Vereins U-Aid e.V. und Ärzte der Welt e.V. haben sich vor diesem Hintergrund zusammengeschlossen, um zusammen mit dem Projekt „Charité für geflüchtete Frauen: Women for Women“dazu beizutragen, akute Lücken in der medizinischen Versorgung von Geflüchteten zu schließen.

Mit dem Medibus fahren wir Erstaufnahmeeinrichtungen sowie bei Bedarf andere Orte an und bieten niedrigschwellige medizinische Grundversorgung für geflüchtete Personen im Land Berlin an. Im Vordergrund der mobilen Einsätze steht die Informationsvermittlung und Anbindung an das reguläre Gesundheitssystem. Ein Team aus Ärzt*innen, Medizinstudierenden sowie Mitarbeitenden für die Einsatzkoordination und soziale Beratung behandeln und beraten Patient*innen kostenlos und auf Wunsch anonym.

Das Projekt beruht maßgeblich auf dem Engagement von ehrenamtlichen Ärzt*innen, Medizinstudierenden und weiteren Freiwilligen.

Die
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